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Vierbeinige Senioren fit halten (1. Teil)

Wenn das Pferd in die Jahre kommt, ändern sich seine Bedürfnisse in Bezug auf Pflege, Fütterung und Bewegung. Mit ein paar kleinen Anpassungen bleiben vierbeinige Senioren länger gesund und aktiv.

Es gibt es ein paar untrügliche Anzeichen dafür, dass der geliebte Vierbeiner älter wird: Rund um die Augen und auf der Stirn tauchen die ersten weissen Haare auf. Beim Reiten ist das Pferd schneller müde und sein Atem kürzer. Nach Ruhezeiten sind seine Gelenke steif und einigen Pferden fällt das Kauen schwerer. Wie beim Menschen, ist das Altern auch beim Pferd ein schleichender Prozess und es lässt sich nicht in einer Jahreszahl ausdrücken, wann ein Pferd „alt“ ist.

Höheres Alter dank medizinischem Fortschritt

Ponys und robuste Kleinpferderassen haben eine Lebenserwartung, die 30 und sogar 40 Jahre nicht selten überschreitet. Warmblüter beginnen mit zirka 15 Jahren zu altern, wenn sie 25 Jahre alt sind, gelten sie als sehr alt. Kaltblutrassen dagegen haben mit 17, 18 Jahren eine recht niedrige Lebenserwartung. Der züchterische und medizinische Fortschritt sowie das verbesserte Wissen um Ernährung und Haltung sorgen dafür, dass die Vierbeiner länger belastbar bleiben als früher. Krankheiten werden heute früher diagnostiziert und besser therapiert, so dass Pferde länger einsetzbar sind. Sogar im Leistungssport: Warmblüter, die mit 20 Jahren noch an Turnieren teilnehmen, sind keine Seltenheit mehr.

Doch genauso wie junge Pferde, stellen auch vierbeinige Senioren spezielle Ansprüche an ihren Besitzer. Kann er optimale Bedingungen für das ältere Pferd zu schaffen, hat es die besten Voraussetzungen für einen glücklichen Lebensabend. So trägt eine artgerechte Haltung mit Sozialkontakt zu Artgenossen und viel freier Bewegung auf der Weide in jedem Alter zum Wohlbefinden des Pferdes bei.

«Wer rastet, der rostet» - das gilt sowohl für zwei- als auch für vierbeinige Senioren. Mit dem Alter bilden sich die Muskeln des Pferdes zurück und zwar umso schneller, je weniger es bewegt wird. Die verkraftbare Belastung muss vom Reiter mit viel Fingerspitzengefühl ständig neu eingeschätzt werden – manchmal sogar Tag für Tag. Doch auch wenn das Pferd nicht mehr über hohe Parcours springt oder schwere Dressurlektionen geht, kann es noch jahrelang geritten werden. Dem Gesundheitszustand angepasste gymnastizierende Arbeit hilft Muskelschwund vorzubeugen und erhält die Beweglichkeit. Ist das Reiten mit fortschreitendem Alter nicht mehr möglich, sind Weidegang und lange Spaziergänge an der Hand immer noch besser als gar keine Bewegung.

Funktionsstörungen am Bewegungsapparat gehören zu den häufigsten Gründen für das Ausscheiden eines Pferdes aus seiner aktiven Laufbahn. Knochen werden mit dem Alter spröder, Muskeln abgebaut, Sehen und Gelenke verlieren an Elastizität. Typische erste Anzeichen sind steife Gelenke oder ein leichtes Lahmen, das nach ein paar Minuten Bewegung wieder verschwindet: Das Pferd „läuft sich ein“. In der kalten Jahreszeit sind die Symptome meist stärker ausgeprägt als im Sommer. Wer sie bei seinem Pferd feststellt, sollte sich mit seinem Tierarzt beraten: Degenerationen lassen sich zwar nicht rückgängig machen und eine Arthrose nicht heilen, aber mit einer entsprechenden Behandlung sind sie gut zu kontrollieren.

Text: Angelika Nido Wälty

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